Suzhou

Etwas viel los in den letzten Tagen bei mir – aber bei wem wohl nicht?

Also es geht weiter mit der Aufarbeitung meiner Chinareise. Nachdem wir fünf Tage in Shanghai verbrachten, führte uns der nächste Halt nach Suzhou. Natürlich auch eine Millionenstadt (in China gibt es ca. 160 davon).

Unser erster Stop führte uns zu einem markanten, mehrgeschossigen, turmartigen Bauwerk: die Pagode.

Chinesische Lampions

… einfach mal rundumschauen.

Es folgte ein Besuch im Garten des bescheidenen Beamten. Der Garten ist sehr schön angelegt, viele Brücken, Seen, Pavillons und Salons. Er hat eine Gesamtgröße von 52.000 km2 und ist überhaupt nicht bescheiden 😉 und auch der Beamte (Wang Xiancheng) dürfte es nicht gewesen sein.

Ein Blick in den Himmel.

Weiter gings mit einer Bootsfahrt. Suzhou ist von vielen Kanälen durchzogen und wird deshalb auch Venedig des Ostens genannt.

Auf der Fahrt wurden wir versorgt mit Tigerbalsam.

Leider verbrachten wir auch etwas Zeit auf einem Gemüsemarkt. Mein schlimmstes Chinaerlebnis. Das Wort Gemüse war zwar okay, aber es gab mehr als das. Nämlich Schlangen: lebend bzw. gerade am „schlachten“. Aale wurden gerade ausgenommen. Kleine Schildkröten krabbelten noch lebend herum, verpackt in ein Netz. Die armen Hasen warteten auf ihre Schlachtung. Ganz ekelhaft sind auch die Eier, in denen so ein kleines Pipihendl drinnen ist! Boah…

Danach musste ich erstmal kotzen und suchte eine Toilette. Und hier fand ich ein Youth Hostel, das ich irgendwie spannend eingerichtet fand. Die Bar aus Büchern.

Es gab unzählige Postkarten hier zu kaufen. Man konnte sie dort sofort schreiben und sie dann in dem jeweiligen Tag oder Monat deponieren, an dem sie China verlassen sollte. Also ein Postkartenkalender.

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3 Antworten zu Suzhou

  1. Peter schreibt:

    Was da so alles kreucht und fleucht und riecht auf den Märkten ist ja das eine – doch wie stellt man sicher, dass man solches Getier im Restaurant nicht auf den Teller bekommt?

  2. sammelsuri schreibt:

    puh, eine gute frage! ich glaube schlangen, kaninchen, hunde sind nicht der standard. die würde man dann schon im preis wiederfinden. einen reiseleiter haben wir gefragt, ob er schon mal einen hund gegessen hat. die antwort war: nein, hunde sind delikatessen! ja und wir haben ab suzhou kontinuierlich immer nur „nur gemüse und kein totes tier“ zum essen bestellt!

  3. Astrid schreibt:

    Ich finde, WAS Menschen essen ist zwar Kultur- und vielleicht Gewohnheitssache (es gibt bei uns für fremde Augen bestimmt auch Eigenartiges zu finden, ich denke da nur an Pferd oder Weinbergschnecke, außerdem essen wir auch Kaninchen/Hasen, die oft Haustiere sind) – was ich allerdings extrem schlimm finde, ist WIE diese Tiere oft gehalten oder getötet werden. Das ist völlig inakzeptabel und ich muss bei solchen Bildern schon arg schlucken. Und bei dem „Überraschungsei“ mit Küken-Inhalt wird mir dann auch ganz anders…

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