prächtig, prächtig

Opatija… das sprech ich immer so schön seufzend aus, weil es mir schon im Vorhinein ein Urlaubsgefühl vermittelt hat.

Die Stadt hat 12.000 Einwohner, liegt direkt am Meer und auch gleich ganz oben in Kroatien. Also wenn man einmal die Grenze erreicht hat, ist es nur mehr ein Viertelstundentakt bis man am Meer liegen kann.

Das Seebad liegt in der Kvarner Bucht, auf der Halbinsel Istrien und ist einer der ältesten Ferienorte in Kroatien. Hier ließen im 19. Jahrhundert österreich-ungarische Adelige geräumige Villen errichten, um den Winter in einem milden mediterranen Klima zu verbringen.

Ist doch schon der Kaiser seinerzeit zur Erholung hierhergefahren, damals sicher noch mit dem Pferdewagen. Viele Gebäude erstrahlen im architektonischen Flair der Donaumonarchie. Historismus, vereinzelte Beispiele von Jugendstil, Belle Epoque.

Das erste Hotel entstand 1884, hieß damals Hotel Quarnero und ist das heutige Hotel Kvarner, welches nach dem Vorbild der Schlösser Schönbrunn und Versailles gebaut wurde.

Opatija heißt übersetzt Kloster. Allerdings galt der Ort anno dazumal einem außerehelichen Liebesnest des Kaisers.

Die Villa Angiolina, 1844 erbaut.

Das kroatische Monte Carlo, das sich mit Luxus und Pracht vorstellt.

Allerdings, wenn man hin und wieder den Blick nur auf den Boden oder den Himmel heftet, kommt einem alles ganz gewöhnlich vor!

Und trotzdem muss ich bei jedem einzelnen Bild seufzen: Opatija…

Ein kleiner Abschweifer abseits der Marsala Tita – der Haupt- und Prachtstraße.

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2 Antworten zu prächtig, prächtig

  1. Peter schreibt:

    Hier hätte es mir bestimmt auch gefallen! Das Meer übt für uns Landratten sowieso immer eine grosse Faszination aus. Ein paar Tage Urlaub an solch einem Ort – und man ist bestens erholt, Körper und Geist sind wieder revitalisiert… 😉

  2. sammelsuri schreibt:

    Ja, hier hätte es dir sicher auch gefallen. und man kann sich so herrlich ausrasten, damit man wieder erholt aus dem urlaub zurückkehrt… 😉

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