An der Zeit

Mit vielem bin ich zu spät dran: auf Mails rechtzeitig antworten, studieren, die Vanillekipferl aus dem Ofen zu nehmen und das alte Jahr abzuschließen… sind da nur einige Punkte auf einer langen Liste.

Doch nun ist es auch hier bei mir soweit, all meinen lieben Lesern hier Danke zu sagen, für ein Blogjahr mit euch. Ich mag mein kleines Sammelsuri hier und daran seid ihr zum großen Teil schuld. Weil es für mich eine ganz persönliche Plattform und ihr dahinter meine Freunde seid.

Deshalb hab ich raschest einen Blick über die Schulter geworfen und mir 2011 angeschaut.

Jänner
Einer, der nicht schrecklich und trostlos war. Sondern sehr schön und vollgefüllt.

Februar
Stunden auf der Donau. Essen in guten Lokalen. Ein spirituelles Nachdenken über diese Welt. Erste Autotroubles.

März
Finale der Verkleidung. Buchmesse Leipzig: schön dort – mit Bettwanzen unschön zurück. Shiatsu. Ein Abend beim Joseph-Binder Award und eine sonderliche klitzekleine Begegnung, die sich an unserem Tisch für eigentümliche Minuten festgehalten hat… von der ich bis heute allerdings noch lese zwecks Auszeichnungen und designprämierten Arbeiten — darüber freue ich mich: dass in den eigenbrötlerischen Menschen soviel Besonderes steckt. Angels. Druck des ersten eigenen 2/3-Werkes in einer Auflage von 600 Stück.April
„Ich fang‘ dir den Mond mit einem gold’nen Lasso ein.“ Alles ist top, wenn es mit Spritzwein zelebriert wird. Steyr. Anständiges Grafikdesign. Neusiedler See. ON-Essen. Steirische Dörfer. „The Tree“. Pizza. Start eines Netzwerkes der Kreativschaffenden.

Mai
Das beste, kleinste Eis der Stadt: Am Dam Des. Eine wohnungsweisende Idee. Ballnacht. Ein letztes Treffen. Modepalast. Shiatsu.

Juni
Ikea und der erste Schritt in unserer Wohnung: 3. Juni! Weinblüten und Rosen. Pfingstspaziergänge mit Weingläsern und Freunden. Finanzamt. Burgtheater. Ottakringer Brauerei. Arcade Fire. IKEA-Einkäufe. Tupperparty.

Juli
„Für das Herz ist das Leben einfach: Es schlägt, solange es kann.“
[David Nicholls: One Day]

*30* die besten Menschen um sich haben. Wunderbare Begegnungen, die mein Herz bersten lassen. Ich bin überglücklich.

August
Einziehen. Umziehen. Sich mit Handwerkern ärgern. Nein, an ihnen verzweifeln. 12. August: die erste Nacht im neuen Heim, nicht mit gutem Abendessen und Champagner, sondern mit schwitzendem Gesicht und todmüden Beinen. Es ist heiß. Es ist so heiß. Es ist zu heiß.

September
Eine Bewerbung abgeschickt. Griechische Tage. Das Meer und Bücher. Küstenstraßen. Essen. Stille Zeit. Das erste Nachhausekommen in die eigenen vier Wände: Unbezahlbar. Richtig ankommen. Sich wohlfühlen. Seinen Platz einnehmen. Vorstellungsgespräch.

Oktober
Jobzusage. Arbeitsbeginn. Vier Tage die Woche. Ja, ich komme abends dahin zurück, wo ich morgens aufwache. Alles wieder neu.

November
Gansl. Kellertüren. Bücher von Anna Jeller empfohlen bekommen. Automucken.

Dezember
Ein neues Auto: französisch und grün. Viel gutes Essen. Zuviel an Arbeit: auf der einen und der anderen Seite 😦 Mein erster schönster Christbaum. Eine heilige Zeit. Endlich wieder zu Hause. Happy!

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2 Antworten zu An der Zeit

  1. Astrid schreibt:

  2. Peter schreibt:

    Ich hoffe, dass auch das Jahr 2012 bei dir viele Farbtupfer und bleibende Eindrücke hinterlassen wird und freue mich sehr, ganz viel davon hier wiederum lesen zu dürfen!

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