Danken

Danken macht mich groß. Denn wenn ich danke, nehme ich von anderen etwas als ein Geschenk. Es bereichert mich, weil ich es nehme. Zugleich wird das, was ich dankend nehme, für mich unverlierbar. Der Dank erlaubt mir, es zu behalten und zu mehren. Er wirkt wie die Sonne und der warme Regen auf eine junge Pflanze. Sie gedeiht. 
Danken verbindet. Durch das Danken gedeihen unsere Beziehungen. Denn dem, der dankt, wird gerne gegeben. Umgekehrt wird der, der dankend nimmt, innerlich weit und kann nicht anders, als selbst zu geben und das, was er als Geschenk mit Dank genommen hat, weiter zu schenken.
 Das Danken macht daher nicht nur mich, es macht auch andere glücklich und reich.
 Wer dankt, würdigt, was ihm geschenkt ist, und er würdigt damit auch die, die es ihm schenken. 
So werden durch das Danken sowohl ich, als auch die Gabe und die Geber groß.

[Bert Hellinger, aus: “Gedanken unterwegs”]

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