Fritten

Unspektakulär, spontan und überraschend bin ich diese Woche in Schützen bei den Eselböcks gelandet. Nicht im ganz tollen Lokal, dem Taubenkobel, sondern gleich daneben, in deren Greisslerei. Hier gibt es jede Menge KrimsKrams wie zB auch diese Einrexbänder die mit „Sammelsurium“ betitelt sind. Natürlich gibts auch Gewürze und Öle und Schokolade, Körbe, Dekomaterialien, Köchbücher und und und… ich hab gar nicht alles gesehen.
Denn ich musste mich ja noch auf ein kleines Essen konzentrieren. Es gibt die Greisslerei erst seit Kurzem und es gibt dabei auch nur ein paar Speisen – keine große Karte. Ich hab als Hauptspeise gewickelten Salat bestellt mit einem Biolandhuhn, das leider so seltsam war, wie noch nie etwas essbares in meinem Mund. Es war fett, richtig oberfett. Aber anders fett als Ente, denn die mag ich ja. Es war nicht knusprig fett, sondern zäh fett. uh. Ich dachte, das gibts nicht. Da bin ich endlich mal hier und dann war das Huhn mir nicht gewogen.
Doch der eigentliche Einkehrgrund kam nach der Hauptspeise und nennt sich French Fries. Etwas Besseres gibt es ja kaum. Selbstgeschnittene Kartoffeln, die sich nicht Pommes nennen und auch nicht mit ihnen verglichen werden dürfen. Dazu zwei lukullische Saucen. Wow!!!

Über den fettigen Salzfingern sinnierte ich dann und mir fiel ein, wo ich French Fries zum ersten Mal gegessen habe. Das war in Brüssel, in der „Fressstrasse“ gemeinsam mit dem Topf Muscheln. Eine große Liebe begann. Auch Amsterdam hat mir zweimal die genialen Fritten gereicht. In Kombination mit tollen Mayonnaisen – Leider Geil!
Am letzten Amsterdam-Foto hab ich dann erschreckenderweise ein altes Handy entdeckt. Irre, ist erst ein paar Jahre her und es kommt wir vor wie ein anderes Leben. Vor allem wo ich jetzt mein schickes white-Phone habe.

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2 Antworten zu Fritten

  1. daniela schreibt:

    Das ist ja schade, dass das Hähnchen nicht geschmeckt hat. Hast du mal nachgefragt oder das angemerkt?
    Die Greißlerei gibt’s aber meines Wissens schon länger, nicht? Ich bild mir zumindest ein, dass ich schon bei meinem allerersten Besuch im Taubenkobel vor eeeeewigen Zeiten 🙂 von der Greißlerei ganz begeistert war. Aber sie erstrahlt seit Kurzem in neuem Glanz. Gefällt mir sehr gut.

  2. sammelsuri schreibt:

    hey, ja das hab ich wohl falsch ausgedrückt. die greisslerei gibts schon lange – doch dass es dort auch kleine speisen zu essen gibt ist neu!
    ich hab wegen der fettschicht des huhns nichts gesagt – irgendwie wusste ich nicht – ist das nun meine „haglichkeit“ oder ist es wirklich eklig? da muss ich wohl noch etwas üben, dass ich bei so etwas bescheid gebe. bis jetzt war ich nämlich immer höchstbegeistert von den essen auf meinen tellern 🙂

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