Nachblick

Mein Sommer, oder auch mein Sommerurlaub, liegt schon einige Zeit zurück. Doch Zeit ist immer dieser Faktor… von dem ich zu wenig habe, um d’accord von meinen Erlebnissen zu berichten. Deshalb nehme ich zeitversetzt die Fährte meiner Aktivitäten wieder auf.

Ich war in Mariazell. Zwar nicht ganz so schön, wie es ist zu Fuß zu kommen.

„Nur wo du zu Fuß warst,
bist du auch wirklich gewesen.“

Dafür blieb der Blick mehr auf Einzelheiten ruhen. Ich besuchte also die Ausstellung, die in der Basilika eingerichtet ist und Votivbilder und viele Votivsammlungen zeigt.

Von hinterlegten Krücken, Schleiern, Rosenkränzen, gebrachten Kerzen, angefertigten Bildern… den gesammelten Büchern, in die Wallfahrer ihren Dank, ihre Wünsche und Begehren schreiben und die Jahr für Jahr angesammelt wurden. (Seit 1330 ist Mariazell in einer Ablassurkunde des Salzburger Erzbischofs als viel besuchter Marien-Wallfahrtsort quellenmäßig belegt.)

Das Auslegen der Bücher war eine Notwendigkeit, denn zuvor wurden die Wände der Basilika, ebenso – wie dort hängende Gemälde, verwendet, um sich als Pilger zu verewigen.

Hier bin ich auch auf eine Erdsammlung gestoßen. Sammlungen interessieren mich nicht seit je her, sondern erst seit ich selbst eine anlegen musste. Erde aus Dänemark, Frankreich, Japan, Norwegen, Polen, Ungarn, Österreich, Belgien, Deutschland mit den teilweise angelieferten Verpackungen, Notizen und Hinweisen.

Der Gang durch die Votivgemäldesammlung. Dabei werden schematisch Krankheiten dargestellt, um deren Heilung gebeten wurde und somit gedankt wird. Über jeder dieser Krankheitsszenen schwebt eine Abbildung der Gottesmutter. In den meisten Fällen auf diesem Foto, die der Mariazeller Gnadenstatue.

Ein Auszug aus der großen Sammlung der Kastenbilder, dabei wurden Gegenstände in individuell gestaltete Bildkästen zum Dank gebracht.

Das Triumphportal bildet den Eingang zur Schatzkammer.

Darin befinden sich die bemerkenswertesten Exponate der Schatzkammer. Die Gebeine zweier römischer Katakombenheiliger – jeder einzelne Knochen wurde mit Seide umhüllt und mit Schmuck aus der Schatzkammer gefasst.
Ein Blick auf den Gnadenaltar.

Und eine anschließende Stärkung in Zuckerform.

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